Heute morgen saßen zwei Mädels am Nachbartisch die wir gestern tagsüber immer mal wieder auf der Strecke getroffen haben. Sie sind auch auf dem Weg nach Venedig. Eigentlich kommen sie aus Fulda.
Also die ersten 30 km liefen wie geschmiert… paar Anstiege, aber Kindergarten gegen gestern. Nach 50 km waren wir in Bruneck und haben in der Sonne gesessen und was gefuttert. Dort haben wir beschlossen, dass wir eigentlich auch bis Toblach fahren können.
Oha… da gab es noch paar Steigungsschätzchen. Waaaahnsinn…. ziemlich steile Abschnitte – aber nie so lang wie gestern. Naja wir sind angekommen und jetzt echt froh, dass wir das morgen nicht fahren müssen 😁. Und wo sind wir abgestiegen – natürlich Toblacherhof 😂. Könnt ich mich kaputtlachen. Unser Hotel heißt immer wie der Ort. Naja auch schon bissi in die Jahre gekommen der Kasten, aber zum schlafen ist’s ok. Und das Restaurant ist super 😋
Abfahrt in Sterzing Wilde NaturUnendliche ApfelplantagenStein auf SteinSicht auf den KronplatzJakob findet‘s auch gutSo sieht’s aus…
Also, wieder die ganze Montur anziehen und im strömenden Regen los. Einmal quer durch Innsbruck. Am Stadion vorbei und zack… es ging los. Steigung Steigung noch mehr Steigung… und neben uns der Verkehr… Autos, LKWs, Busse, Traktoren… absolut ätzend. Ich weiß gar nicht wie oft ich stehen geblieben bin um meinen Herzschlag irgendwie runter zu bringen.
Irgendwann hatten wir die Monstersteigungen hinter uns gebracht, aber es ging immer mal hoch und runter. Aber steil…. immer echt steil. Wir haben knifflige Dörfchen irgendwo im Nirgendwo durchfahren. Und dann letzte Anfahrt zum Brenner. Wieder auf der Straße… mannomannn.. heute wurde ich echt zur Schiebekönigin gekürt. Was irgendwie halt auch sau anstrengend ist, weil der Bock so schwer ist.
Irgendwann, als ich nur noch körperlich anwesend war, kam das Scheissschild… BRENNER… unglaublich. Endlich oben – endlich geschafft. Erstmal ne halbe Stunde an der Tanke aufm Boden gehockt und wieder Mensch werden. Ich wüsste nicht, dass ich mich schon mal soooo sehr verausgabt hätte.
Tja… und dann kam sie…. die Sonne und eine Megaaaa Abfahrt. Viele viele km bergab auf einer stillgelegten Bahntrasse. Ja hier und da ging es auch nochmal heftig bergauf und ich habe auch nochmal geschoben, aber nichts gegen vorher.
Und dann… dann kamen wir nach Sterzing. Wollten was trinken um ein Hotel zu suchen und haben kurzfristig beschlossen – hier ist schön, hier bleiben wir.
Hotel Sterzingerhof 😂 sieht im Eingangsbereich schlimmer aus als es ist. Zimmer sind ok.
Tja Pizza essen gehen und jetzt… jetzt bin ich echt müüüde.
Und NEIN ich würde diese Tour kein 2. Mal machen!
Regenanfahrt… da dachte ich, wir sind schon ziemlich weit oben- grober FehlerGeschafft Grenzüberschreitung Mega AbfahrtDa lachen se wiederAlter Bahnhof auf dem Weg nach unten Wild und schönJakob im Körbchen nach dem RegenKleiner LeckerSchmecker in Sterzing Sterzing Altstadt
Heute sind wir tatsächlich ganz ohne Regen gefahren. Das war echt super.
Die Route sah für heute eigentlich so easy aus. Aber – falsch gedacht. Wir hatten sooooo starke Steigungen, dass wir 3x schieben mussten 🥵 das war unfassbar anstrengend. Denn das Fahrrad mit den schweren Taschen schieben ist echt kein Spaß. Unterwegs haben wir tatsächlich 2 Jungs getroffen die auch auf dem Weg nach Venedig sind.
Also nachdem wir so weit nach oben gefahren waren, kam dann eine MörderSchotterabfahrt über keine Ahnung wieviel km.
Übrigens hab ich Muskelkater in den Oberarmen vom Gepäcktaschen schleppen. Die sind aber auch soooo schwer.
Jetzt müssen wir in Innsbruck erst mal neue Schuhe und noch ein Pulli oder Jacke kaufen… damit wir uns auch ohne Fahrrad einigermaßen anständig bewegen können 😂😂 Der ganz Kram ist nass und trocknet nicht über Nacht. Das heißt, die Auswahl wird weniger – das Gewicht steigt.
Nach einer erfolgreichen Shoppingtour sind wir regional zum futtern. Sehr lecker und trotzdem auch Nudel in Spätzleform. Gleich gehts in unser Hotel Innsbruck 😂 noch auf einen Absacker an der Bar.
Dem Jakob hat’s heute auch ganz gut gefallen. Er hat sogar eine Metzgerei gesehen.
Übrigens… morgen soll’s regnen 😂
Die Frage ist was kommt danach…… und Zack – SylvensteinspeicherTrügerische Idylle vor der ersten MonstersteigungGrenzüberschreitungManchmal darf Jakob am Lenker hängenOder den Metzger anschauenOder den Achensee begrüßen AchenseeImmer noch AchenseeAuch noch AchenseeDie Route
… und psst… meine Beinchen sind ganz schön schlappiiii… 😳
Jo… also… in voller Montur mit Regenhose, Regenjacke, Plastiktütchen in den Schuhen (danke Thorsten – super Tipp).
Um kurz vor 9 sind wir in München los. Regen. Quer durch die Stadt Richtung Isarradweg. Durch das sehr nasse Wetter war natürlich nur wenig los auf den Wegen. Schöne Natur… schöner Fluss… viele Schotterwege… viel Wald. Es war mir mal wieder nicht bewusst, dass wir heute schon so stramme Steigungen haben 🥵. Unterwegs waren immer mal wieder Menschen mit riesigen Rucksäcken auf dem Jacobsweg unterwegs. (Wusste nicht das hier auch einer ist) Gegen halb 12 hatten wir den Regen kurz abgehängt… um halb 1 war er wieder da. Nach 2 Std Take That aus der Musikbox waren wir immer noch entspannt und jung. Vorbei an kopfnickenden Menschen die 3 Sekunden wieder 17 waren – gute Tat. Gegen halb 2 haben wir dann mal eine Pause in Bad Tölz gemacht und uns ein alkoholfreies Weizen gegönnt. Hier haben wir dann auch die Unterkunft in Fleck, kurz hinter Lenggries gebucht.
Nettes bayrisches Hotelchen voll in vietnamesischer Hand. 😊 Fahrräder in die Garage und ab in die heisse Dusche. Erstmal die Dreckstaschen entmatscht.
Wokgemüse mit Reis / Cordon Bleu mit Pommes / Apfelstrudel mit Vanillesoße und diverse köstliche Getränke dem ausgemergelten Körper zugefügt.
18:34 1. Sonnenstrahl des Tages – Yeahi
Anmerkung: Jakob darf bei Regen nicht raus!
Feuchtfröhlicher 1. Tag
Regen all day Am Wegesrand – auf dem Weg nach VenedigJakobsweg (oder Presskopp?)Das ist unser Weg Wie so zwei Doofi‘s 😂Die Isar unser ständiger BegleiterSpritzwassermatschepampePfui deibel
Also, natürlich in unserer Aufregung waren wir voll früh am Zug. Naja, Fahrräder geparkt, Bilder gemacht, Urlaubs-Feiergetränk getrunken… alles fein.
Urlaubsprösterchen 😁Finde den Presskopf
Hinweis zum Presskopf
☝️ und in den Geschichtsbüchern wird stehen ! Es war die Zeit als ein zarter Metzger mit schlanken Waden und spärlichem Haupthaar aus der südlichen Wetterau den Presskob mit dem Drahtesel über die Alpen nach Italien brachte 😂😋 eine kleine Kurzgeschichte am Rande der Arschwehtour 2020 !!! Und die Reise beginnt genau hier im schönen Kerb geschmückten Gronau 😊 Ach so , weil jeder seinen Presskob nennen kann wie er will – habe ich meinen; wegen ‚der spirituellen Reise‘; mit ‚an seine Grenzen kommen’ und der ‚vielen frischen Luft‘ , Jakob getauft 😂😂😂 Also Jakob und wir zwei machen uns auf den Weg 😉 Jakob wog bei Abreise 204 gr. !!!
Jakob
Noch ein Hinweis… von wegen nur 3 Fahrräder pro ICE… völliger Quatsch… hier in diesem gibt es 10 Fahrradplätze!
Tja… der Zug pünktlich in Frankfurt… umsteigen… Fahrräder im Zug parken. Das war schon bissi stressi weil wir nicht die einzigen waren. Außerdem ist mein Fahrrad mit den Taschen soooo schwer, dass ich den Bock nicht mehr hochheben kann. Naja irgendwie reinbugsiert das unhandliche Ding und alle Taschen entfernt. Alles befestigt – Zug fährt los und dann… mussten wir von Wagen 1 bis in Wagen 11… mit den Lenkertaschen, den 2 Gepäcktaschen 1 x quer durch zu den reservierten Plätzen… voll ätzend. Ich Vollhonk brauchte natürlich vorher noch einen Kaffee – den hab ich auch noch in der Hand gehabt 🙄1 von 3 normalen T-Shirts patschnass verschwitzt … 🥵 läuft…
Die Zugfahrt war sehr chillimilli und die Ankunft in München absolut pünktlich. Kein Regen! Hotel sofort gefunden… Fahrräder in den Tiefen einer Tiefgarage versenkt und im Hotel zum Italiener… super lecker.
Noch 2 Tage bis zur Abfahrt und 3 Tage bis die Tour beginnt. Mittlerweile bin ich echt etwas nervös.
Wird das alles funktionieren…wird das Wetter tatsächlich so kacke, wie angekündigt, denn angesagt ist 1 Woche Dauerregen in allen Regionen durch die wir radeln… welche Klamotten nehm ich denn jetzt mit…kann ich mit den Gepäcktaschen überhaupt fahren, das haben wir nämlich nicht getestet, das testen wir die 200 m bis zu Bahnhof 🙂
Insgesamt haben wir in den letzten 4 Wochen 11 Trainingseinheiten mit 460 km absolviert. Wir waren auf der Ronneburg, wir sind von Heuchelheim nach Bad Vilbel und von Bad Vilbel nach Heuchelheim und wir haben den Feldberg bezwungen. Wir haben Werkzeug und Ersatzschläuche und eine Ersatzkette. Wir haben eine „Schütz-den-Popo-Creme“ und wir haben die Regenjacken nochmal gesprüht.
Mittlerweile gibt es überall kleine Pakete, wo wir Dings und Bums zum einpacken parat legen. Wir haben das Zugticket nach München und das Ticket von Venedig nach Gronau gekauft. Wusstet ihr, dass pro ICE ganze 3 Fahrradplätze zur Verfügung stehen…. kleine Lachnummer. Wir haben auch das Hotel in München gebucht…und sonst haben wir nix. Das heißt, jeden Nachmittag gehen wir auf Übernachtungssuche. Auch in Venedig haben wir noch nichts gebucht, da wir ja gar nicht wissen wann überhaupt wir dort ankommen. Also – alles offen. Die Route habe ich per Komoot im Handy abgespeichert und diverse Powerbanks geladen.
9.02.2020 Tja… Sonntag war Sturmtag… Flüge wurden abgesagt und verschoben. Krisen kamen und gingen. Aber alle waren da. Im Prioryhaus. Die einen länger, die anderen kürzer. Es wurde gekocht, getrunken, Frau Google nach dem Sturm befragt. Es wurde diskutiert, sich verabschiedet, Schläfchen gemacht oder in der Regenpause Frischluft geschnappt. Auf jeden Fall war es lauschig flauschig.
SpaghettiKöchinnenKrisensitzung
Abends sind die noch verbliebenen Gäste letztmalig in eine Kneipe zum Essen.
Montags sind wir alle abgereist… schade, denn Wales ist super…
Danke Martin ! Danke Sabine !
Abfahrt
Paar Bilder zum Schluss
Frühstück Puma der SchlappeseppelDer Vaddi und SabineDer Vaddi und BeaDie KölnfliegerMaster of Autopackerei the last checkTschüsschens
08.02.2020 Und dann ist es endlich soweit… the show begins…
Die lang ersehnte sixtyparty beginnt.
Treffen in einer Kneipe mit leckerem Essen in lockerer Atmosphäre. Die Deutschen und britischen Gäste mischen sich und Martin hält eine Rede und Martin spielt Klavier und Martin singt zum Klavier. Toller Abend, tolle Fete – vielen Dank
Schon mittags im Pub ist die Freude auf den großen Abend bemerkbarGrinsbackeSingasang am Handyund am KlavierDie Feierkneipe